Hinter dem fränkischen Hoftor verbirgt sich manch schöner Schatz der Familie Engels…..mir hat es vor allen Dingen die Kamelie angetan! Frau Engels hat ein paar Fotos herausgesucht, weil sie z. Zeit des Besuches noch in Knospen stand. Wenn diese Kamelie anfängt zu blühen, wird das Hoftor geöffnet, damit die Nachbarn sich auch daran erfreuen können….

Im Naturgarten der Familie Engels, mit etwa 700 qm Größe, fallen sofort die vielen Obstgehölze auf, die, ihrem Alter entsprechend, knorrig und moosbewachsen sind. Es sind alte Sorten wie z.B. die Goldparmäne. Schafsnase, Jakob Fischer, Boskoop, Zuccalmaglios Renette, Weißer Klarapfel und Cox Orange…. Trotz ihrer Jahre blühen sie überschwenglich und tragen auch reichlich leckere Früchte. Manche Stämme sind aufgerissen und fast hohl. Dennoch spriesst das Leben hervor. Aber auch Pfirsich, Zwetschgen und die Birne „Gräfin von Paris“ sind vertreten. Die Gärtnerin übt sich auch darin, Wildtriebe von Obstbäumen zu veredeln  was verblüffende Erfolge zeigt.

Unter den Bäumen gibt es Inseln mit Stauden, Kräutern und Frühlingsblühern. Anscheinend fühlt sich eine kleine weiße Wildtulpe sehr wohl, da sie sich hier ziemlich vermehrt hat. Am Rankgerüst steht noch der russische Estragon, der im Sommer als Sichtschutz gute Dienste tut. Überall finden sich auch Rosen, z.T. schon sehr alt und groß: Westerland, Tuscany, Bischofstadt Paderborn und natürlich Rose de Resht und Graham Thomas. Die Färberkamille ist ein wahrer Bienenmagnet. In Schattenbereichen finden sich Tiarella, Farne und Astilben. Die Phönizische Königskerze darf sich ihr Plätzchen selber suchen. Entlang des Zaunes stehen verschiedene Gehöze: Felsenbirne, Kolkwitzie, Flieder, Eiben, Korkenzieherweide und ein Spitzahorn. Eine moosbewachsene Kräuterspirale ist mit den Jahren flacher geworden, auch durch den Salbei, der in der Mitte tront. Hier wohnt die Eidechse.