Knirschender Mainkies unter den Füßen, wohlgeformte Töpfe aus Terracotta, klassische, hölzerne Sitzgruppe unter blauem Himmel und ein Blick in die Ferne zu sanften Hügeln……..nein, wir sind nicht in südlichen Gefilden – wir sind in Zeil am Main, vor uns das Maintal und der Steigerwald und hinter uns die Haßberge

Ein Garten, der seine Umgebung respektiert, gelegen direkt an einer Naturschutzzone. Bei seiner Neuanlage 2003 bekam der Garten deshalb viel Wildgehölz und wilde Rosen spendiert. Hier stehen Sanddorn und Schlehe, Weißdorn und Trockenweide und natürlich Holunder. Wichtig war es, dass die Pflanzen trockenheitsverträglich sind, gegossen wird nur im Ausnahmefall. Der mediterrane Charakter entsteht durch Lavendel, der sich hier selbst aussamt und wächst, vor allem aber auch durch Tontöpfe mit Geranien und Kräutern.

Der mit 777 Quadratmetern große Garten ist nicht versiegelt, es gibt kein Pflaster, sondern nur Mainkiesel. Die Mauern sind aus unbehauenem Muschelkalk nur aufeinandergelegt, Trockenmauern wie in den umgebenden Weinbergen. Einen Zaun gibt es nicht. Von der Terrasse aus sieht man die Eltmanner Wallburg, Maria Limbach zur Linken und die Bucher Höhe zur Rechten – wahrlich eine exponierte Lage!

Früchte gibt es hier immer und es blüht auch immer etwas, sagt Frau Krause.  Wir haben den Garten im Dezember besucht und fühlten uns wie im Urlaub!