Entlang des Mainufers gab es bis vor einigen Jahrzehnten den Beruf des Korbmachers. Im Ort Sand lebt heute der  Korbmacher Stefan Rippstein und pflegt diese Tradition. In seinem Betrieb hatte er früher bis zu 10 Korbflechter beschäftigt. Heute wie damals wachsen seine Weidenruten neben der Werkstatt.

Er erntet diese und bereitet sie für den jeweiligen Zweck zu. Damit kennt er die Qualität seiner Produkte. Wie früher bietet Stefan Rippstein seine Waren auf Korbmärkten an. Ein großer Bereich ist aber auch die Auftragsarbeit.

Dabei ist er sehr kreativ, kennt aber auch die hohen Anforderungen der Stuhl- und Binsenflechterei. Lebende und trockene Zäune, sowie Flechtobjekte und Flechtwerk für den Garten stellt er gerne als Auftragsarbeit her – hier ist er für seine Phantasie bekannt.