In Unsleben, im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld hat die Gärtnerin innerhalb von 25 Jahren gleich mehrere Gartenparadiese geschaffen.

Die Frage, ob ein Garten mit 8000 qm ein Garten ist oder ein Park, ist für die Gärtnerin ohne Belang. Ob eigen, gepachtet oder fremde Parzelle, für neue Projekte findet sich eine Lösung, auch wenn die Flächen durch eine Landstraße geteilt sind. Sie hat auf ihrem Grundstück gleich mehrere natürliche Gartenbereiche geschaffen: Schattengarten, Teichgarten, Kiesgarten, Präriegarten, Bauern- oder Gemüsegarten und ihren Hausgarten. Seit 25 Jahren lebt die Gärtnerin hier ihr Hobby aus, sucht und findet immer neue Anregungen und freut sich, wenn andere Menschen auch Gefallen daran finden. Eine ausführlichere Beschreibung wird wegen der Vielfalt erst im Laufe dieses Jahres möglich sein. Hier nur ein erster Überblick.

Im Schattengarten hat sie neben Hortensien, Taglilien, Königskerzen und Clematis auch Blattschmuckstauden, Hosta, wilden Wein und Topfpflanzen.

Der Teichgarten entstand aus ehemaligen Schwemmteichen, die sie dazu erwerben konnte. Am Ufer finden sich selbstausgesäte Pflanzen, die sich auf den neu geschaffenen drei Flachwasserzonen einstellten. An der vierten Seite des großen Teiches hat die Gärtnerin auf dem „Mönch“ eine Holzterrasse angelegt, von der sie zum Baden in den Naturteich steigen kann. Am Ufer wuchert der Blutweiderich und Hochstauden für Feuchtgebiete.

Den Kiesgarten liebt die Gaura so sehr, dass sie sich hier reichlich selbst ausgesät hat. Salbei, Wegwarte, wilde Möhre, Escholzia und Ysop haben es der Gaura gleich getan. Da wo der Kiesgarten in feuchtere Bereiche übergeht, sind Findlinge verstreut.

Heiße Bedingungen und Trockenheit finden sich im Präriegarten. Das sind Bedingungen, die von Astern, heimischen Stauden, Rispenhortensien und Euphorbien geliebt werden. Hier ist im Herbst der Höhepunkt. Auch im Winter ist dieser Teil ein Erlebnis, denn der Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr. Lediglich die Wege sind von Zeit zu Zeit zu mähen.

Für diese Standorte sind Nußbaum und Kirsche als Bäume optimal.

Gemüsegärten finden sich gleich mehrere auf dem Gelände und jeder Bauerngarten hat seinen eigenen Charakter. Hier blühen Sommerblumen. Beliebt ist bei der Gärtnerin die Blumenmischung von Gewiehs. Hier sind einjährige Blumen und Stauden gemischt und überraschen im Frühjahr beim Auflaufen.

Viele Bänke mit immer neuen Aussichten stehen im Garten verteilt. Hier finden Gärtnerin und Besucher Zeit und Muße zum Gartengenuß.

Fotos mit freundlicher Genehmigung: Dorothea Steffen