Die Einladung zur Verköstigung der Hutzel-Delikatessen und Wanderung durch die Baumfelder haben wir gerne angenommen. Zusammen mit der Slow Food Gruppe wurden wir zünftig auf dem Hutzelhof empfangen. Nach einer kleinen, aber sehr informativen Einführung gab es heißen Kaffee und verschiedene Spezialitäten rund um die Hutzelbirne.

Danach machten wir uns auf, um diese seltene und Jahrhunderte alte Kulturlandschaft zu besichtigen. Diese Birnbäume sind Hochstämme und bis zu 15 Meter hoch und breit. Viele sind bis zu 300 Jahre alt und sind bis dato kaum geschnitten worden. Das sieht man gerade jetzt, da die Bäume noch unbelaubt sind. 

Was ist nun das Besondere an der Baumfeldbewirtschaftung? 

  1. Nutzung der Fläche durch Feldfrüchte (Getreide, Rüben, Kartoffeln…)
  2. Erträge der spätreifenden Birnbäume
  3. Verbesserung des Wasserhaushalts (Verästelung im Wurzelsystem)
  4. Schutz vor Erosion
  5. Verbesserung der Humusschicht
  6. Sitzplätze für Greifvögel (Schutz vor Wühlmäusen) 
  7. Erhöhte Biodiversität
  8. Vorteil der Birne: Langlebigkeit und bessere Klimatoleranz

 

Zum Abschluß gab es eine Führung und Informationen  zur Darre und noch einen milden Hutzelschnaps. Es war rundherum eine gelungene Veranstaltung!