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Im Frühjahr hatten wir den neu angelegten Bereich für Gemüse bei Uwe und Birgit Köhler in Rabelsdorf bewundert. Jetzt, zur Erntezeit, werden wir von Gärtner und Gärtnerin durch alle Bereiche ihres Selbstversorger-Gartens geführt. Vorbei geht es zwischen hohen Gehölzen auf der linken Seite und Teichen mit Bachlauf auf der anderen Seite. Dann öffnet sich der Himmel und wir stehen am unteren Ende des Hanggartens. Hier begrüßen uns Staudenbeete und ein Obstbaum mit einer runden Bank um den Stamm. Daneben befindet sich ein schattiger Sitzplatz, der von vier Gehölzen gebildet wird, die im Kronenbereich zeltartig zusammenwachsen. Hier sind kreative Gärtner am Werk.

Vor uns steht das verglaste Anzuchthaus, das jetzt andere mediterrane Pflanzen beherbergt. Dahinter, nicht weit vom Haus, befinden sich Kräuterschnecke und ein großes Kräuterbeet, da hier Mengen verbraucht werden.

Nun gehen wir den geraden breiten Hangweg hinauf. Die erste Station rechts befindet sich im Umbau, hier sollen, von einer Gehölzhecke umgeben, vier Beete für Jungpflanzen entstehen. In kleinen Hochbeeten wachsen Salate und Gurken.

Dann kommen wir auf das Thema Bewässerung. Nun erfahren wir, dass generell im Garten auf den Mondkalender geachtet wird. Besonders bei der Bewässerung aus der Zisterne haben die Beiden gute Erfahrungen gemacht. Da kann es schon mal vorkommen, dass das Gemüse zehn Tage ohne Wasser auskommen muß.

Gleich neben den Hochbeeten befindet sich der Gewölbekeller, den Uwe im Dorf abgebaut und hier im Garten wieder aufgebaut hat. Eine durchaus praktische Sache. Außen ist die Kuppel mit wilden Blühpflanzen begrünt – ein Hingucker im Frühsommer. Überhaupt wird auf Vielfalt für Insekten geachtet. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hangweges befindet sich eine Blühfläche mit der „Haßbergmischung“.

Nächste Station ist ein kurzer Besuch bei den beiden „Lieblingen“, den Schweinen, die sich natürlich auch über manche Leckerei aus dem Selbstversorgergarten freuen.

Entlang des Hangweges sind ausgewählte Gehölze neu gepflanzt, hier steht Ginko neben Sorbus und Mammutbaum. Das Tor zu den neuen Beeten ist schon von weitem sichtbar. Zwei mächtige Baumsäulen ragen senkrecht empor und markieren den Eingang. Hier lacht das Gärtnerherz: Fenchelknollen, Zucchini, Sellerieknollen, Erdbeeren der Sorte „Korona“ und Himbeeren, sie alle tragen prächtige Früchte.

Oberhalb des Gemüsegartens, quasi auf der Höhe des Hanges, befindet sich eine neu angelegte Obstwiese mit ausgesuchten Sorten wie den Herbstapfel „Prinz Albert von Preußen“ oder die Herbstbirne „Conda“.

Die Führung durch das Paradies für Selbstversorger war kurzweilig und so interessant, dass wir uns von Uwe und Birgit verabschieden: „Es hat sich wieder einmal gelohnt, euch zu besuchen !“