Gartenparadiese Haßberge

Grüne Paradiese: Private Gärten, Kräutergärten, Pfarrgärten, Künstlergärten – Parks und Schlossparks, Kulturlandschaften

Die Haßberge und der nördliche Steigerwald

Stundenlang könnten wir erzählen von:

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… entdecke die Landschaft für dich!

Zwischen Schweinfurt, Bamberg, Coburg und Bad Neustadt an der Saale liegt eine Region, die von verschiedensten Einflüssen in der Geschichte bis heute geprägt wird. In der Frühgeschichte waren es Kelten, dann andere Stämme, die hier Siedlungsraum suchten. Es folgten die mittelalterlichen Rivalitäten der Bistümer Bamberg und Würzburg, die zisterziensische Klosterlandschaft Ebrachs, die jüdische Bevölkerung, der evangelisch-sächsisch-thüringische Einfluß und nicht zuletzt die Bestrebungen zur Reichsunmittelbarkeit und Eigenständigkeit von Dörfern und Rittern haben Spuren in der Landschaft hinterlassen. Überregionale Handelswege, der früher fischreiche Main als Transportweg von Rohstoffen wie Holz als Energie und Baumaterial sowie Sandstein und Wein oder Schafwolle brachten der Herrschaft dieser Region Reichtum. Dieser Reichtum zeigte sich in der Dichte an Schlössern mit Parkanlagen, bei der handwerklichen, bäuerlichen Bevölkerung in reicher Fachwerkarchitektur.

Gartenkultur hat hier eine lange Tradition. Nach dem Krieg blieben der Region viele Bausünden erspart. So hat sich bis heute in Dorfleben und Privatgärten eine Natürlichkeit in überraschender Vielfalt bewahrt. Diese Ursprünglichkeit überrascht immer wieder aufs Neue.

Ein Film von Dieter Wieland
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